Mein Name ist Franzi und ich bin 29 Jahre alt und lebe in Berlin.

 

Vor 7 Jahren zog ich in die Hauptstadt. Diesen Schritt habe ich schon 3 Jahre zuvor geplant, da auch mein großer Bruder in Berlin lebt und ich mich bei Besuchen in die Stadt verliebt habe.,

2011 war es also soweit, ich unterschrieb meinen ersten Arbeitsvertrag und wohnte übergangsweise bei meinem Bruder und seiner Freundin. Denn da war er schon, der erste Stein. Eine bezahlbare und schöne Wohnung in Berlin zu finden, ist inzwischen alles andere als leicht. Blöderweise verstand ich mich auch mit der damaligen Freundin meines Bruders nicht gut. Sie machte mir die Anfänge in Berlin nicht leicht und ich flüchtete schnell in die erst beste Wohnung, die ich finden konnte und wohnte in Oberschöneweide oder auch "am Arsch der Welt". Kurz gesagt, kein guter Start. 

 

Aber es kam noch dicker. Die Praxis, für die ich damals arbeitete war eigentlich ganz in Ordnung, jedoch lief dort auch nicht alles gut. Nach einem halben Jahr teilte der Chef mit, dass die Praxis insolvent ist und von einem Rehazentrum aufgekauft wird. Wir konnten zwar weiterarbeiten, aber ich habe ab diesem Zeitpunkt knapp 50 Stunden pro Woche gearbeitet, aber nur 30 bezahlt bekommen. Als ich das Gespräch mit den Vorgesetzten suchte, stieß ich schnell an meine Grenzen. Oder vielmehr die Grenzen seiner "Wachhunde". Darunter war eine Kollegin, die mir anschließend das Arbeitsleben so unglaublich schwer. Ich habe das erste Mal Mobbing am Arbeitsplatz erfahren. Ich fuhr jedes Wochenende zu meinen Eltern nach Hause und musste jeden Sonntag unter Tränen zurück, allein in meine Ein-Zimmer-Wohnung am letzten Zipfel der Welt und auf die Arbeitsstelle, die ich inzwischen so hasste. 

 

2013 wurde ich krank. Ich konnte mich plötzlich nicht mehr auf den Beinen halten, mir war ständig schwindelig, ich konnte nicht mehr essen. Obwohl ich noch immer krank war, ging ich nach zwei Wochen im Bett wieder arbeiten. Der "Wachhund" machte mir das Leben zur Hölle. ich bekam eine Abmahnung, weil ich krank war. Natürlich war diese Abmahnung nicht rechtens, aber psychisch setzte mir das sehr zu. Sie überhäufte mich mit Arbeiten, die ich neben dem üblichen Aufgabenpensum zu erfüllen hatte. Natürlich nur, um mich zu malträtieren. Vielleicht hat sie auf einen Fehler und meine Kündigung gehofft. 

 

2014 besserte sich dann alles! Ein Glück. Ich wurde von einer anderen Praxis angefragt, weil sich meine Fähigkeiten im Berufsfeld herumgesprochen hatten. Das war mein Signal. Es war klar: JETZT ist Zeit für eine Veränderung. Ich wollte endlich weg von dem Rehazentrum, in ein freundlichen und ausgeglichenes Arbeitsumfeld, mit tollen Kollegen. Ich wollte für meine Arbeit fair bezahlt werden und auch meine Freizeit genießen können!

Also sagte ich sofort zu.

 

Mein Bruder hatte sich inzwischen von seiner Freundin getrennt und wir beschlossen, eine WG zu gründen. Endlich war ich wieder in Kreuzberg. Ich war endlich angekommen. Das Zusammenleben mit meinem Bruder klappt hervorragend. Im Job bin ich überglücklich in einem tollen Team arbeiten zu dürfen. Meine Arbeitskollegin gehört zu meinen besten Freunden. Ich fühlte mich endlich wohl. 

Und ich kann endlich meine Stadt genießen. Mein geliebtes Berlin.

Ich unternehme sehr viel, liebe das Berliner Leben, das Nachtleben, lerne ständig neue Leute kennen.

Außerdem stellte ich meine Ernährung um und fing an, wieder Sport zu treiben. Meine Frustkilos verlor ich endlich wieder und inzwischen habe ich 34 Kg abgenommen und fühle mich wieder richtig wohl in meinem Körper.

 

Die Ohrringe, die Dorah EISENSTEIN mir gemacht hat, sind aus Lavasteinen. Ein energiegeladenes und kraftvolles Material. Genau das richtige für mich. Und alle weiteren Steine, die ich nun in den Weg gelegt bekomme, bringe ich seither zu Dorah, die mir tollen Schmuck daraus macht. Ab sofort trage ich meine Steine also nur noch mit Stil!